Der blaue Stern

Neuigkeit des Tages: Mein Stern auf eBay ist jetzt blau, weil ich die die 50. positive Bewertung bekommen habe. 50 mal positiv klingt eigentlich ganz gut. Auf der anderen Seite habe ich dafür über 11 Jahre gebraucht (laut meinem Profil bin ich seit dem 17.02.2002 bei eBay angemeldet). Wenn ich so weiter mache, bekomme ich 2024 den türkisen Stern (ab 100 Punkte) und 2068 den violetten Stern (ab 500 Punkte). Dann wäre ich 87, und eBay gibt es wahrscheinlich gar nicht mehr.

Realistisch gesehen stammen allein 20 Punkte aus den letzten 12 Monaten. Wenn ich das hochrechne, gäbe es den türkisen Stern in zweieinhalb Jahren und den violetten nochmal 20 Jahre später. 2035 klingt doch zumindest machbar. Aber eigentlich will ich gar keinen violetten Stern. Am liebsten wäre mir ein grüner, aber auf 5000 Punkte werd ich wohl mit meinen paar Einkäufen nicht kommen.

Also, vorerst ist es blau. Könnte schlimmer sein.

Deutsches Gipfeltreffen in London

Ja, ich weiß, noch ist gar niemand im Finale – aber glaubt nach den beiden Spielen gestern und heute irgendjemand ernsthaft, dass die Spanier dass noch drehen können? Chapeau, Bayern, chapeau, Dortmund – alle beide ganz toll gemacht. Ich konnte mir durchaus vorstellen, dass beide gewinnen, aber ich hätte nie gedacht, dass beide so gewinnen: Nicht nur in dieser Höhe, sondern auch so überzeugend, so sicher, so kompromisslos. Toll. Einfach toll. Auch wenn die Rückspiele noch kommen – ich denke, das deutsche Finale ist klar.

Nun sind das auch noch beides Vereine, die ich gerne mag. Bayern ja noch aus alten Zeiten, Dortmund aus jüngeren Zeiten (Marcel ist schuld).  Im Finale werden meine Sympathien dann aber klar sein, denn so sehr es diesem BVB zu gönnen wäre, so sehr denke ich doch, dass die Bayern, die in den letzten Jahren so viel Pech mit ihren Finalspielen gehabt haben (und ein bißchen doof dabei waren), es dieses Jahr endlich gewinnen sollten – und werden. Aber das wird auf jeden Fall ein Klassespiel.

Ich freu mich schon.

Back on my two wheels

Der Sommer ist da! Naja, Frühling, ne? Jedenfalls hat mich das Wetter heute so begeistert, dass ich unbedingt raus wollte. Schon in der Schule die Mittagspause auf dem Bolzplatz verbracht und die Gitarren-AG auch noch auf die grüne Wiese verlegt. So lässt sichs leben 🙂

Und heute Nachmittag habe ich dann endlich mal wieder eine kurze Radtour gemacht – und festgestellt, dass ich total außer Form bin. Spaß gemacht hat es, aber es war doch ganz schön anstrengend: Ich muß das also öfter machen, wenn ich im Sommer fit sein will für die nächste 700-Kilometer-Tour. Gelohnt hat es sich aber allemal: Sonne getankt, 24 Kilometer gefahren, Fahrrad eingefahren (war in Reparatur wegen diverser Kleinigkeiten).

Der Sommer kann kommen.

Im Buchladen

Heute bin ich im Buchladen gewesen.

Das wäre jetzt an sich nichts Sensationelles (und das wird es auch am Ende des Beitrags nicht sein), aber doch erwähnenswert, denn ich war lange nicht im Buchladen. Es ist auch nicht so, dass es mir Vorteile brächte, in den Buchladen zu gehen: Hätte ich das Buch, das ich möchte, online bestellt, hätte ich es heute wohl schon in der Hand – stattdessen warte ich jetzt ein paar Tage. Aber von vorne.

Nachdem wir in den letzten Monaten im Englisch-Leistungskurs das Theaterstück „The Black Album“ von Hanif Kureishi behandelt haben, habe ich bei der Lektüre einiger Rezensionen festgestellt, dass die Romanversion (auf der das Stück basiert, der Roman war also zuerst da) besser sein soll. Das hat mich nun so interessiert, dass ich beschlossen habe, mir den Roman zu kaufen. Ich habe dann erst einmal online nachgeschaut und das Buch für 6,80 Euro entdeckt. Und dann habe ich beschlossen, zum Buchladen zu gehen. Nicht, weil es schneller geht; nicht, weil es billiger ist, sondern einfach so, um dem lokalen Buchhandel mal was Gutes zu tun. Und da ich heute ohnehin in Lobberich war, um meine Leeze von der Frühjahrsüberholung zu holen, ging ich dann dort zum Buchladen und tat meinen Wunsch kund.

Die Dame schien das Buch erst einmal nicht zu kennen, aber ein wenig Computerrecherche brachte rasch das richtige Buch zu Tage. Das ganze wurde natürlich ein wenig vereinfacht, weil ich die Klett-Ausgabe (mit der Aubergine drauf) schon einmal ausschließen konnte (das ist nämlich das Theaterstück, die Ausgabe haben wir ja in der Schule benutzt) und die Romanausgabe beim großen Onlinehändler schon gesehen hatte. Nun hatten die das Buch nicht direkt am Lager, so dass nicht einmal eine Lieferung bis morgen mögich ist, aber sie haben es bestellt und rufen mich an, wenn es da ist. Und das ganze kostet auch noch 1 Euro mehr als online (bei englischen Büchern gilt die Buchpreisbindung natürlich nicht). Und trotzdem habe ich ein gutes Gefühl, weil ich dem Einzelhandel am Ort ein bißchen helfe – und den sollte man erhalten, damit man nicht irgendwann nur noch online bestellen kann.

Und als ich der freundlichen Dame im Buchladen erzählte, dass ich ganz bewusst zum Buchhandel gegangen bin, gab es sogar ein Lob. Da freut man sich doppelt 🙂

In Schönheit sterben

Nun ist auch das Rückspiel gegen Kasachstan erledigt, und es sah aus wie die Fortsetzung des Hinspiels. Schön gespielt, wenig getroffen. Meine Güte, haben die Chancen versemmelt! Und die Chancen waren ja da: Immer wieder kombinierten sich unsere Jungs vor das gegnerische Tor, und immer wieder trafen sie das Aluminium oder des Gegners Bein. Die erste Halbzeit lief ja noch ganz gut, und über 3:0 zur Halbzeit konnten sich die Kasachen wahrlich nicht beschweren.

Die zweite Halbzeit, naja, die war nicht so toll. Zuerst dieser peinliche Fehler unseres Schnappers. Leider nicht der erste Patzer von Neuer – in der Nationalelf waren es ja noch nicht viele, aber im Verein gab es ja schon eine Handvoll. Weltklasse ist das nicht, Herr Neuer! Und er bringt immer wieder solche Dinger. Ich will ja nicht grundsätzlich den Kepper Neuer in Frage stellen, aber für ihn gilt das gleiche wie für den Rest der Elf: Gegen einen ernsthaften Gegner kann man sich solche Nachlässigkeiten nicht leisten. Wir sind drei Turniere hintereinander an der totalen Effektivität des Gegners gescheitert – und so, wie das aussah, wird es in Brasilien auch wieder so sein.

Kein Wunder, dass Oliver Bierhoff den Titel schon vorweg abschreibt – bloß keine Erwartungen wecken, die wir eh nicht erfüllen können. Es passt aber ins Bild, immerhin sind deutsche Mannschaften seit 12 Jahren ohne internationalen Titel – Nationalelf und Verein zusammengenommen, denn die Nationalelf hat seit nunmehr 17 Jahren nichts mehr gewonnen. Wir haben gute Spieler, und wir haben eine gute Mannschaft, aber irgendwie nicht gut genug für den großen Coup.

Schade, Deutschland.

Hakuna Mat-Abi

Das hat Spaß gemacht gestern!

Ich spreche natürlich von der letzten Vorabi-Party der 13er der Gesamtschule Nettetal. Ich bin ja eigentlich kein Disco-Mensch, aber das ließ sich schon aushalten. Viele nette Gespräche mit Schülern und Kollegen, den einen oder anderen Drink genommen und zwischendruch ein bißchen getanzt – super. Im Nachhihein ärgere ich mich jetzt ein bißchen, dass ich zu den anderen Vofis nicht kommen konnte. Egal, so ist das eben.

Und ich bin nur deswegen relativ früh nach Hause (wenn man so sagen will – kurz nach zwei eben), weil mir tatsächlich die Ohren wehtaten. Es war eine Wohltat, nach draußen zu kommen und den Ohren etwas Entspannung zu bieten. Und da schon Taxen vor der Tür standen, war der Heimweg dann auch kein Problem.

Heute morgen, tja, sagen wir, ich habe mich schon mal besser gefühlt. Wurde aber schnell wieder gut. Jetzt ist es Samstagabend, morgen noch ein Sonntag, und am Montag geht es wieder an die Arbeit. Schreibtischarbeit eben, dafür hat man ja die Ferien. Korrekturen, Planung, dies und das. Und die 13er werden sicher auch noch viel Arbeit haben, schließlich gehen die Klausuren gleich nach den Ferien los.

Bleibt also nur noch eins zu sagen: Viel Glück und Erfolg den 13ern bei den anstehenden Prüfungen – und wir feiern dann wieder beim Abiball.

Und dafür der ganze Aufwand

Deutschland spielt in Kasachstan. Und sie tun das weit nach Mitternacht (Ortszeit), wegen des deutschen Fernsehmarktes. Dafür tut unsere Elf drüben so, als wären sie noch in Deutschland, machen die Hotelfenster dicht, bleiben im heimischen Uhrzeitrhythmus und sparen sich so den Jetlag. Und jetzt spielen sie eben, in einer riesigen Turnhalle auf Kunstrasen, fast wie auf Schalke, und sie spielen ordentlich und einigermaßen erfolgreich: Wir führen nach einer Stunde Spielzeit mit 2:0. Der Gegner kann nicht allzuviel, aber sie halten sich recht wacker. Nun gut, 2:0. Und dafür der ganze Aufwand.

Letzteren Satz sagte vor wenigen Minuten unser aller Lieblings-TV-Kommentator, Bela Rethy (irgendwo gehört da noch ein Akzent hin, aber ich habe gerade keine Lust nachzuschauen). Ich mag den irgendwie nicht – aber immerhin hat er mich zu diesem Post inspiriert. Irgendwie koingt das hier gelangweilt. Was wohl am Spiel liegt. Die Nachrichtensprecherin  wünschte zum Schluß „eine spannende zweite Halbzeit“. Sensationell.

„Kasachenzipfel“. Rethy überschlägt sich gerade vor Witz. ich muß aufhören, über das hier zu schreiben, sonst schlafe ich ein. Und ihr vielleicht auch. Also, wenn ich hier gleich mittendrin im Satz zu schreiben aufhöre, liegt es daran.

Ich werde das Spiel nicht zu Ende sehen, sondern fahre früh nach Kaki zur Abi-Party. In Astana passiert eh nichts mehr. Im Moment glaube ich, da fällt nicht mal mehr ein Tor. Die Kasachen können es nicht, und unsere Jungs, ja, die könnten, sind aber einigermaßen zufrieden mit dem Sieg. Vielleicht spekulieren sie darauf, die Kasachen im Rückspiel nächste Woche abzuschießen? Okay, darauf würde ich mich einlassen.

Ich schreibe hier so weiter, während ich das Spiel sehe und ein Bierchen trinke. Ich höre gerade wieder, wir spielen ohne Stürmer. Stimmt ja nicht. Der Götze ist kein gelernter Stürmer, aber er spielt quasi die Position „vorderster Mann“, also eine Sturmspitze. Kann man anders nennen, ist aber eben das. Dieses nominelle „Null-Stürmer-System“ führt zu etwas mehr Variabilität, aber das wars auch. Und so, wie sie es jetzt machen, ist es langweilig. Dann doch liebr Gomez – im Zweifel gibt es zumindest was zum Aufregen.

Okay, reicht für heute. Signing off.

Ostern oder Ostern?

Bereits am 27. Spieltag könnten die Münchner die Meisterschaft einfahren. Oder wird erst an Ostern gefeiert?

Das schreibt Sport1.de gerade auf der Startseite. Und wann ist der 27. Spieltag? Genau. Ostern.

Hat da jemand die Länderspielpause vergessen?

EDIT: Ha, da habe ich Quatsch gemacht! Ich mache mich über einen kleinen Fehler lustig und baue in den Beitrag selber einen solchen ein. Natürlich geht es nicht um den 72. Spieltag. Danke Jan. (Und weil die entsprechende Überschrift bei Sport1 schon verschwunden ist, erlaube ich mir auch hier die Korrektur).

Gewonnen und getippt

Geiler Fußballtag heute! Ich war zwar nirgendwo im Stadion, aber meine Lieblingsvereine haben heute gut abgeschnitten. Ach was, sie haben alle gewonnen! Okay, zwei von ihnen haben sich dabei nicht besonders toll angestellt, aber für den Sieg hat es trotzdem gereicht.

Preußen Münster hat immerhin 4:1 gegen Alemannia Aachen gewonnen, aber mein schwarz-weiß-grünes Lieblingsteam hätte sich über einen 0:2-Halbzeitstand nicht beschweren dürfen. Wie es aber kam, fing sich Aachen zuerst einen Platzverweis und dann das 1:0 für Preußen ein. Erst spät im Spiel wurde das Ergebnis so deutlich – aber Sieg ist Sieg. Und Osna hat verloren, daher sind wir jetzt wieder auf Platz 3.

Etwas später am Nachmittag spielte mein englischer Lieblingsclub, der FC Southampton, gegen den FC Liverpool, und gewann mit einer couragierten Leistung mit 3:1. Damit sind sie jetzt sieben Punkte vom Abstiegsplatz weg – zwar mit zwei Spielen mehr, aber das sieht erstmal vielversprechend aus.

Der FC Bayern, mein Favorit in der Bundesliga, hat in Leverkusen gewonnen – gerade mal so, mit 2:1, durch ein spätes Eigentor. Ich habe nun das Spiel nicht gesehen, aber zumindest die Berichte klingen immer noch nach dem „schönen Dreck“, den Uli Hoeneß am Mittwoch bemängelte. Naja, wichtig sind erst einmal wieder drei Punkte.

Was dem ganzen aber die Krone aufsetzt: Ich habe die Siege von Preußen und Bayern beide richtig getippt, aufs Tor genau. In der westline-Tippzeit sind das meine ersten Rückrundenpunkte, beim kicktipp-Bundesligatippspiel 4 Punkte für die Wertung (aber die haben die meisten…).

Ich bin zufrieden.

1 und 1 und ich

Ich sitze gerade an meinem Computer und lausche der Wartemusik der Hotline von meines Internetanbieters. Diese Firma ist ja bereits seit drei Jahren mein Provider (Ich habe da zwar nie bestellt, aber sie haben meinen alten Anbieter gekauft und meinen Vertrag gleich mit). Ich hatte auch nie wesentliche Probleme mit 1&1, und auch jetzt habe ich kein Problem, sondern ein Lächeln im Gesicht. Wie das?

Nun, zu meinem Vertrag gehört ein „Sicherheitspaket“, das ich damals vergessen habe zu kündigen und das ich dann eben behalten habe (irgendein Antivirus muß man ja eh haben). Dazu gehören drei Lizenzen für die Norton-Software. Eine davon hatte ich auf meinem Desktoprechner und eine auf dem Netbook. als ich mir letztens einen neuen Desktoprechner gekauft habe, habe ich darauf die dritte Lizenz verbraten. Nun bekomme ich die Tage auch einen neuen Laptop und habe keine Lizenz übrig. Und deswegen habe ich die Hotline meiens Providers angerufen.

Nach fast fünf Minuten Wartezeit (die waren auch angesagt) hatte ich dann eine freundliche Dame an der Leitung, die mich bat, doch bei Norton direkt nachzufragen. Das ist auch kein Problem für mich, ich wollte aber doch wissen, wie ich mich bei Norton identifiziere. Ich fand dann auch gleich meine Aktivierungs-PIN, aber die Dame wollte doch nochmal nachfragen und bat mich, kurz dranzubleiben. Tat ich gern, denn das netzinterne Hotline-Gespräch kostet mich nichts.

Ich nutzte dann die Zeit und schaute auf die Norton-Suppurt-Homepage, wo ich direkt die Antwort auf meine Frage fand: Einfach installieren und die Lizenz übertragen. Tataaa! Das war ja einfach. Und dann wollte ich ja nicht einfach auflegen (wo sie doch extra nachfragen gegangen ist), also blieb ich eben dran und lauschte der Wartemusik.

In der Zeit, in der ich diesen Artikel geschrieben habe, kam die nette Dame dann auch wieder an die Leitung (hat aber knapp zehn Minuten gedauert) und verkündete stolz, dass sie die Lösung habe. Ich verkündete dasselbe, und wir hatten auch dieselbe Lösung – ich war nur neun Minuten schneller.

Fazit: Die Wartemusik von 1&1 nervt etwas, aber immerhin haben sie bemühte Mitarbeiter 🙂